Kennung: 20230506-01

Antragstext:
„Die Universität Leipzig setzt sich zum Ziel, die Möglichkeiten und Potentiale der Digitalisierung in Forschung, Lehre, Verwaltung und Transfer optimal zu nutzen. Digitalisierung wird hierbei als ein kontinuierlicher Veränderungsprozess verstanden.“ – so steht es auf der Homepage des URZ. Und obwohl sicherlich ein Bemühen der Universität beobachtet werden kann, so ist die aktuelle Situation alles andere als ideal. Mangelnde Standardisierung in Software sowie Hardware, lückenhafte WLAN-Abdeckung und unzureichende Lizenzen sind nur ein paar der Probleme, mit denen Studierende und Mitarbeitende der Universität täglich zu kämpfen haben.
Die LHG setzt sich deswegen für die Arbeit an folgenden Problemen ein:

  1. Das Internet am Hauptcampus – insbesondere im Seminargebäude – in Form des WLANs ist mangelhaft. Nicht alle Etagen sind mit ausreichend Routern ausgestattet. Es ist im Interesse der Studierenden, die Seminarräume vollständig abzudecken.
  2. Die oft nur in geringer Zahl vorliegenden Lizenzen für Studierende, wie z.B. EViews sind auf einen wesentlich angemesseneren Schlüssel zu bringen. Insbesondere in Phase der Prüfungsvorbereitung kann und kommt es zu Engpässen, was den Lernerfolg erheblich behindert. Wenn sich 200 Studierende 20 Zugänge teilen müssen, kann wahrlich nicht von erfolgreicher Digitalisierung gesprochen werden.
  3. Die Seminarräume sind nicht einheitlich mit der heute notwendigen Technik – insbesondere Projektoren und Kameras – ausgestattet. Im Ergebnis fällt es somit selbst bemühten Dozenten schwer, von den Geräten gebrauch zu machen, weil sie sich mit einer Vielzahl an unterschiedlicher Hard- und Software konfrontiert sehen. Es ist nicht im Interesse der Wirtschaftlichkeit, jegliche Technik zu ersetzen. Vielmehr muss bei künftigen Anschaffungen auf einheitliche Hard- und Software geachtet werden, sodass dieses Problem in Zukunft nicht mehr der Mediennutzung entgegensteht. Es muss im Falle eines defekten Gerätes bei seinem
    Ersatz auf diese Faktoren Rücksicht genommen werden, statt einfach ein baugleiches Modell zu erwerben.

 

Antragsbegründung:
– Erfolgt mündlich.